Für wen ist eine Immobilien Leibrente interessant?

Informieren Sie sich über die Vorteile einer lebenslangen Leibrente.

In der Regel ist eine Verrentung Ihrer Immobilie ab 65 Jahren möglich. Im Gegensatz zum möglichen Verkauf Ihrer Immobilie erhalten Sie bei einer Immobilienverrentung ein lebenslanges Wohnrecht und können somit sorglos und entspannt in Ihrem vertrauten Umfeld weiterleben.

Wer sich im Alter nicht mehr um die Instandhaltung der Immobilie kümmern kann, Liquidität braucht oder seine Rente aufbessern will, kann seine Immobilie verrenten lassen.

Dieses Angebot gilt sowohl für Einzelpersonen als auch für Paare gleichermaßen.

Lassen Sie sich unverbindlich über die Verrentung Ihrer Immobilie beraten.

Welche Immobilien eignen sich für eine Leibrente?

Für die Immobilien-Leibrente sind alle Arten von Immobilien geeignet:

  • Einfamilienhäuser
  • Doppelhaushälften
  • Mehrfamilienhäuser
  • Eigentumswohnungen

Wir lassen zu Ihrer Sicherheit auf unsere Kosten ein Verkehrswertgutachten Ihrer Immobilie erstellen. In dieses Sachverständigengutachten fließen alle wertrelevanten Faktoren wie Alter, Zustand und Lage Ihrer Immobilie mit ein.

Im Gegensatz zum Verkauf Ihrer Immobilie erhalten Sie als Verkäufer ein lebenslanges Wohnrecht, eine Einmalzahlung eine befristete oder unbefristete Leibrentenzahlung.

Je nach vertraglicher Gestaltung können Sie von den Instandhaltungskosten der Immobilie befreit werden.

Was bedeutet eine Immobilien Leibrente?

Die Umwandlung einer Immobilie in eine Leibrente hat für ältere Menschen eine Menge Vorteile:

  • Gebundenes Kapital wird frei, um z.B. Erben auszuzahlen, Schulden zu tilgen oder sich einen lang ersehnten Traum zu erfüllen
  • Die vielleicht schmale Rente wird durch monatliche Zahlungen aufgestockt, um den Lebensstandard zu erhöhen oder Pflegekosten zu bezahlen
  • Je nach vertraglicher Gestaltung können Sie von den Pflege- und Instandhaltungskosten der Immobilie befreit werden, weil diese Pflichten nun auf den neuen Eigentümer übergehen.
  • Das lebenslange Wohnrecht im gewohnten Umfeld wird grundbuchrechtlich gesichert, auch für den länger lebenden Partner

Die in einem gemeinsamen Prozess erarbeiteten vertraglichen Inhalte werden notariell beurkundet, damit Sie als Verkäufer vollumfänglich und dauerhaft abgesichert sind. Ein seriöser und leistungsstarker Partner – die Stiftung Liebenau – garantiert Ihnen die Einhaltung aller vereinbarten Inhalte und laufenden Zahlungen.

Welche Optionen gibt es bei einer Leibrente?

Es gibt verschiedene Modelle eine Immobilie zu verrenten. In gemeinsamen Gesprächen werden diese anhand Ihrer individuellen Vorstellungen, Bedürfnisse und Möglichkeiten ausgelotet und gegeneinander abgewogen: Sie entscheiden am Ende des Prozesses, ob Sie eine lebenslange Rentenzahlung, eine befristete laufende Zahlung oder eine Einmalzahlung erhalten möchten.

Eine Kombination der verschiedenen Elemente ist natürlich auch möglich.

Wie berechnet sich eine Immobilien Leibrente?

Ein unabhängiger und vereidigter Sachverständiger ermittelt den Wert Ihrer Immobilie. Der Wert Ihrer Immobilie ist unter anderem abhängig von der Lage der Immobilie, dem Alter und dem Zustand der Immobilie. Weitere Faktoren sind:

  • Alter und Geschlecht des Immobilieneigentümers
  • Wert des berechneten lebenslangen Wohnrechtes
  • Kosten für die Immobilienbewirtschaftung
  • Zinsfaktoren

Am Ende des Gesprächsprozesses erhalten Sie von uns ein unverbindliches Angebot, aus welchem alle vereinbarten Leistungen (laufende Zahlungen, Rentenzahlungen usw.) hervorgehen.

Am Ende dieses Beratungs- und Entscheidungsprozesses kann Ihr persönlicher Notartermin stehen. 

Wie ist der Empfänger einer Leibrente abgesichert?

Grundsätzlich werden alle Vereinbarungen, die zwischen den Verkäufern und der verrentenden Stiftung notariell beurkundet und haben somit rechtsverbindlichen Charakter. Nebenabreden gibt es nicht.

Das Wohnungsrecht und die vereinbarten laufenden Rentenzahlungen werden in der II. Abteilung des Grundbuchs eingetragen.

Was bedeutet "Grundbuch"?

Welche Bedeutung hat im Zusammenhang mit der Verrentung das Grundbuch?

Alle Grundstücke in Deutschland werden in einem amtlichen Register geführt: dem Grundbuch. Im Grundbuch wird dokumentiert, wem das Grundstück gehört und welche mit dem Grundstück verknüpfte Rechte und Belastungen bestehen, z.B. Wohnrechte, Wegerechte, Hypotheken und Reallasten.

Die Grundbuchordnung (GBO) regelt, wie und wann welche Vorgänge im Grundbuch eingetragen werden können.

Was ist ein Verkehrswertgutachten?

Um den aktuellen Verkehrswert einer Immobilie zu berechnen, erstellt ein unparteiischer, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger ein Verkehrswertgutachten. Der aktuelle Verkehrswert Ihrer Immobilie ist wichtig, um Ihr persönliches  (Immobilien-) Leibrentenkonzept erstellen zu können.

Wichtige Faktoren für den Wert einer Immobilie ist die Lage und der Zustand der Immobilie. Es wird dabei auch geprüft, ob und welche Instandhaltungs- oder Renovierungsmaßnahmen nötig sind.

Für die Wertermittlung werden je nach Immobilienart verschiedene Verfahren herangezogen (z. B. Vergleichswertverfahren, Sachwertverfahren, Ertragswertverfahren).

Was versteht man unter einer "Höchstbetragshypothek"?

Vereinbart der Schuldner eine sogenannte Höchstbetragshypothek, oder auch Maximalhypothek genannt, wird diese im Grundbuch mit aufgenommen. Der Höchstbetrag, der sich aus dem jeweiligen Immobilienwert errechnen lässt, bedeutet, bis zu dieser Höhe kann ein Gläubiger Ansprüche anmelden und gerichtlich geltend machen, falls die Ansprüche begründet sind. Darüber hinaus nicht.

Was ist eine "Umkehrhypothek"?

Bei der Umkehrhypothek handelt es sich um einen Kreditvertrag, dem eine Immobilie als Sicherheit dient. Der Kredit kann in einem Einmalbetrag oder in monatlichen Raten ausgezahlt werden. Der Hausbesitzer bleibt Eigentümer und kann in seiner Immobilie weiterhin wohnen. Als Sicherheit dient eine verbriefte Grundschuld, Zinsen und Tilgung werden gestundet. Die Schuldenlast baut sich – im Gegensatz zum normalen Baukredit – von Jahr zu Jahr auf, deshalb hat sich die Bezeichnung Umkehrhypothek entwickelt. Die Darlehensrückzahlung wird erst nach dem Tod des Kreditnehmers oder bei Auszug aus der Immobilie – etwa beim Umzug in ein Pflegeheim – fällig. Die Erben können das Darlehen aus eigenem Vermögen, mithilfe eines neuen Kredits oder durch den Verkauf der Immobilie ablösen.